April 27, 2016

Strom

saftey socketDie wohl hochwertigste Form der Energie ist Strom, da Sie am individuellsten eingesetzt werden kann. Im Buch zeigen wir verschiedene Möglichkeiten auf, Strom zu sparen, Kosten zu sparen und Strom selbst zu erzeugen.

Ein Stromanbieterwechsel ist einfach und risikolos. Denn in Deutschland herrscht eine gesetzliche Versorgungpflicht, die sorgt, dass bei Ausfall eines Strom-Anbieters, ein lokaler Anbieter sofort die Stromlieferung zu übernehmen hat. Gleichzeitig ist das Einsparpotential groß, da immer noch ein Großteil aller Deutschen in der teuren Grundversorgung der lokalen Anbieter steckt. Trotzdem sollten Sie beim Anbieterwechsel vorher gut recherchieren. Die Checkliste für die Auswahl des richtigen Lieferanten finden Sie in unserem Downloadbereich.

Bei allen Vergleichsportalen müssen Sie Ihre Postleitzahl angeben, damit nur die bei Ihnen verfügbaren Tarife angezeigt werden. Zusätzlich wird noch ihr jährlicher Verbrauch bzw. Ihre Haushaltsgröße abgefragt. Mit diesem Wert werden die Kosten bzw. Ihr Einsparpotential bei einem Tarifwechsel abgeschätzt. Falls Sie Ihren Stromverbrauch gerade nicht zur Hand haben, können Sie die folgenden Richtgrößen annehmen: Üblicherweise geht man bei einem Singlehaushalt von einem Verbrauch von 1.500 kWh pro Jahr aus, bei Paaren von 2.800 kWh, bei Familien (Eltern und zwei Kinder) von 4.000 kWh und bei Großfamilien von 6.000 kWh.

Vergleichsportale:

Achten Sie bei der Suche nach einem neuen Tarif bitte auf die Fallstricke, auf die wir Sie in unserem Buch und in der Checkliste aufmerksam machen und auf die auch von Stiftung Warentest im Test mehrerer Vergleichsportale hingewiesen wurde.

In der Folgenden Grafik sehen Sie, wie sich die Strompreise die letzten Jahre entwickelt haben:

BDEW-Strompreisanalyse Januar 2016 Haushalte und Industrie Bildquelle: BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.

BDEW-Strompreisanalyse Januar 2016
Haushalte und Industrie
Bildquelle: BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Außerdem können Sie der folgenden Grafik entnehmen wie sich der Strompreis aktuell zusammensetzt:

BDEW-Strompreisanalyse Januar 2016 Haushalte und Industrie Bildquelle: BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.

BDEW-Strompreisanalyse Januar 2016
Haushalte und Industrie
Bildquelle: BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.

Hier kann man leicht erkennen, dass über 50 % des Strompreises durch Steuern und Umlagen verursacht werden.

Auf den obigen Strompreis-Vergleichsportalen können Sie dennoch teils erheblich Geld sparen. Tipps und Tricks dazu erhalten Sie in unserem Buch.

Und falls es Sie interessiert, wie viel unsere Nachbarn in Europa für ihren Strom zahlen, lohnt sich der Blick in diese Aufstellung der Haushaltsstrompreise und deren Entwicklung über die letzten Jahre von der europäischen Statistikbehörde Eurostat.